"Was blüht denn da?..."

...vom Zauber des Waldes...

Mit Hand Herz und gelebter Tradition die Natur wieder kennen lernen

Seit 2011 teilt die Gastgeberin Anni Stock ihr Wissen als Naturführerin und Kräuterpädagogin mit Ihren Gästen. Vom selbstgemachten Hustensaft bis zum leckeren Kräuteraufstrich oder einem wohltuenden Gesundheitstee, hat Anni immer ein passendes Rezept und einen hilfreichen Rat parat. Erleben Sie einmal in der Woche diese Liebe zur Natur und erkunden bzw. erschmecken Sie bei einer einzigartigen Kräuterwanderung die vergessenen "Delikatessen am Wegesrand". Die Natur wartet darauf, dass wir Sie entdecken und verinnerlichen. Durch die Aromen vieler ätherischer Öle, ist so eine Erkundung ein wahrer Jungbrunnen und unterstützt uns bei der Entschleunigung.

Anni´s Kräuterprogramm

  • Die besonderen Kräuterwanderungen:
    Aus den gesammelten Schätzen kreieren wir ein Ritual – eine Kräutersalzverreibung

  • Neu: Wir destillieren unser eigenes Pflanzenhydrolat bzw. ätherische Öle. Wir stellen mit Bedacht, wunderbare Seifen, Naturkosmetik, Heilsalben, uvm. her. Wir kreieren Gaumenfreuden aus der Aromaküche mit ätherischen Ölen.

  • Wir lernen die Heilkraft aus den Bergen kennen. Wir legen unsere Uhren ab, schalten das Radio aus, vergessen die gelehrten Bücher und lauschen in die Stille. Was haben die Bäume uns zu sagen?
Anni´s Kräuterprogramm

Aus Anni´s Kräuterlexikon

Aus Anni´s Kräuterlexikon

Von Anni kann man vieles über die Heilkräfte der Natur lernen, dieses Wissen teilt sie auch gerne und zeigt Ihnen wie viele gesunde und schmackhafte Kräuter in Wald und Wiese zu finden sind. Apotheke braucht man da keine mehr, denn wenn man sich dafür öffnet schenk einem die Natur alles was es braucht um gesund zu bleiben.

Wer schon mal mit Anni wandern war weiss, ihr springen die Kräuter sozusagen entgegen. Es gibt keine Tour wo sie nicht mit einem Büschel wohlriechender Kräuter  in der Hand zurückkommt. Während sie die wertvollen Pflanzen, Stängel, Rinden und Blüten pflückt erzählt sie über deren Wirkung und erklärt augenzwinkernd was man damit alles machen kann.

Meisterwurz

Die Wunderpflanze der Alpen, sie ist die Königin aller Heilwurzeln, aromatisch, kräftig und typisch für die Höhenlage unsere Region.
Der Meisterwurz wächst in einer Höhe zwischen 1.500 bis 2.000 Metern und ist die wohl wirkungsvollste Medizin welche uns Mutter Natur geschenkt hat. Bereits im 10. Jahrhundert wurde der Meisterwurz als Mittel gegen Leber- & Steinkrankheit und Aussatz verwendet. Ab dem 16. Jahrhundert ging die Entwicklung weiter und der Meisterwurz war plötzlich Allheilmittel für Fieber, Husten, Nieren- & Harnsteine und diente als verlässliches Mittel zum Entwässern und Schweißtreiben.
Wichtig ist, zu wissen, dass in der Wurzel das Konzentrat am stärksten ist und nach dem ausgraben sollte die Meisterwurz gewaschen und geschnitten werden und danach warm sowie an einem schattigen Ort ca. eine Woche getrocknet werden.
Es gibt viele Möglichkeiten um die Meisterwurz einzusetzen. Man kann diese z.B. zu Pulver verarbeiten und als Gewürz verwenden (stärkt in jeder Speise das Immunsystem). Bei Verdauungsproblemen hilft ein Tee mit Meisterwurz oder etwa schleimlösende Dampfbäder wenn die Nase verstopft ist. Eine weitere Idee ist den Meisterwurz zu trocknen und als Räuchermischung zu verwenden. Am bekanntesten ist natürlich der legendäre Meisterwurzschnaps, aber Achtung beim Schnaps macht die Dosis das Gift.

Gundelrebe

Die fast schon in Vergessenheit geratene Gundelrebe wurde in früheren Zeiten auch zur Haltbarmachung von Bier eingesetzt. Durch die Bitterstoffe war dies eine natürliche und gesunde Variante der Haltbarmachung. Heute werden vor allem die jungen Blätter gekocht wie Spinat. Sehr zu empfehlen ist die Gundelrebe auch als Linderung bei Hautreizungen und Entzündungen.

Vogelbeeren

Ran an die "Moschn".

Die Vogelbeere welche auch Eberesche genannt wird gilt als Glücksbringer und heiliger Schutzbaum. Ihre Beeren sind nicht giftig. Vielerorts wird das  oft hartnäckig Behauptet. Im Gegenteil, nach dem ersten Frost sind die Beeren sogar fein süßlich und eignen sich besonders gut zum Einkochen, als Saft oder Likör.

Huflattich

Der Huflattich ist eine geheime Wunderwaffe gegen Husten und Entzündungen der Atmungsorgane. Für solche Leiden sollte er am besten frühzeitig gepflückt und getrocknet werden, damit er dann als Tee seine Wunder bewirken kann. Es kann auch passieren, dass sich am Berg eine unerwartete Darmentleerung bemerkbar macht – dann sollte man sich ein Plätzchen suchen wo der Huflattich wächst. Die weichen behaarten Blätter sind nämlich auch des Wanderers Klopapier.

Giersch

Der Giersch ist speziell für Sportler eine wichtige Alternative zu diversen Nahrungsergänzungsmitteln. Er enthält wichtige Spurenelemente und Mineralien welche nach intensiven Laufrunden, Wanderungen oder Biketouren die Ressourcen wieder auffüllen. Der Giersch kann als Salat oder Gemüse zubereitet werden, geschmacklich ist er eine gute Alternative zu Spinat oder Petersilie. Besonders lindernd sind Gierschwickel, welche bei Gicht- oder Rheumaleiden eingesetzt werden. Wie bei den meisten Alpenpflanzen ist die Wirkung durch die Höhe viel intensiver und deshalb sollte der Giersch zur Entgiftung und Blutreinigung als Gesundheitsvorsorge aufgenommen werden.

Schafgarbe

Die blühenden Knospen sind ein weiteres Wundermittel gegen Verdauungsprobleme und sogar bei Koliken zu empfehlen. Die Triebe und Blätter sind auch zum Verzehr in Salaten sehr geschmackvoll. Als Tee eingesetzt, wirken die Blätter der Schafgarbe schleimlösend und hustenlindernd.

Bibernelle & Kranewitt

Esst Kranewitt (Wacholderbeeren) und Bibernell - Dann sterbts nit so schnell.
Dieser Spruch wurde bereits zur Pestzeit von den Dächern gesungen, wohl zurecht den diese Kräuter haben eine starke heilkräftige Wirkung bei diversen Beschwerden.

Wilder Majoran

Der wilde Majoran hat einen vorzüglichen Geschmack und eignet sich perfekt als Gewürz zu Gemüse und Fleischgerichten. Zusätzlich wird dem wilden Majoran eine positive Wirkung auf das Verdauungssystem zugeschrieben. Zu empfehlen ist es die Stängel über dem Boden abzuschneiden und danach an einem dunklen Ort zu trocknen

Spitzwegerich

Wer die Augen offen hält, erkennt den Spitzwegerich sofort. Geht man an ihm vorbei sollte man auch beherzt zugreifen, denn der Spitzwegerich ist sozusagen der Sanitäter der Wanderer. Wenn man sich verletzt, aufschürft oder Blasen hat und kein Pflaster bei der Hand ist, sollte man sofort ein paar Blätter Spitzwegerich zerkauen und auf die Wunde legen. Der Spitzwegerich desinfiziert und heilt sofort. Zusätzlich ist er auch als Tee eine richtige Geheimwaffe gegen Frauenbeschwerden, Magenverstimmungen und als Harmonie Spender für stressige Tage.

Latschenkiefer

Wer sich etwas Latschenkiefer aus dem Wald mitnimmt hat den Waldspaziergang sozusagen in der Stube. Der frische, harzige Duft von Latschenkiefer ist unverkennbar und besonders kräftig. Wer weiss wo Latschenkiefer wächst wundert sich darüber nicht, denn diese Pflanze muss sich in einer sehr unwirtlichen Umgebung der Berge behaupten. Das ätherische Öl klärt die Wohnräume und tut gut bei Erkältungs-, Muskel- oder Gelenkbeschwerden, besonders empfehlenswert als Einreibung.

Brennnessel

Sie wächst überall und gilt leider vielerorts als Unkraut, wer aber um die Wirkung der Brennnessel weiss würde diese niemals als Unkraut bezeichnen. Sie zählt zu den ältesten Heilpflanzen die wir kennen. Frisch gepflückt schmeckt die Brennnessel besonders gut in Salaten oder zu Gemüse. Ein absoluter Entwässerungsgeheimtipp ist die frische Brennnessel in heißem Wasser, als Tee hilft sie effektiv beim Entgiften und Entschlacken. Es gibt verschiedene Tinkturen welche den Haarwuchs fördern und auch als Blumendünger wahre Wunder wirken. Besonders intensiv und empfehlenswert ist die Brennnessel im Frühling. Natürlich können die Blätter auch getrocknet werden und an einem trockenen, dunklem Ort aufbewahrt werden. Aber Achtung, ein Profi weiß wie die Brennnessel gepflückt wird ohne sich zu brennen, ein Leihe sollte jedoch Handschuhe mitnehmen.

Schwarzer Holunder

Schon früher sagte man: "Die Gesundheit findet man unterm Hollerbusch"
Dieses alte Wissen wird immer bekannter und der schwarze Hollunder wird mehr und mehr als Alternativmedizin angewendet. Hollermulla schmeckt fantastisch zu Süßspeisen und ist gleichzeitig eines der effektivsten Grippemittel schlechthin. 1/2 kg schwarze Holunderbeeren waschen und passieren, dann mit 125 ml Wasser und 400 g Zucker aufkochen, langsam eindicken lassen und abschließend in desinfizierte Gläser abfüllen. Bei Halsweh und grippalen Anzeichen oder gar Infekten löffelweise einnehmen.

Löwenzahn

Der Löwenzahn ist eine faszinierende Blume, welche sehr viele verschiede Fassetten hat. Die Milch welche aus dem Stängel läuft, wenn dieser abgebrochen oder gepflückt wird, ist speziell für die Kinder ein großer Spass. Wenn man diese weiße Milch auf die Haut bringt bleibt ein braunes Tattoo (natürlich nur für 2 – 3 Tage), auch die Stängel lassen sich zum Spielen mit Kindern gut verwenden, werden diese in Wasser gelegt dann ringeln sie sich ein und es entstehen besonders lustige Formen. Ein weiterer Spass wartet im Herbst, wenn der Löwenzahn weiß geworden ist und sich als Pusteblumen auf den Wiesen präsentiert. Die intensiven sonnengelben Blüten sind besonders lecker als Brotaufstrich und können auch zu einem süßen vitaminreichen Sirup verarbeitet werden. Die leicht bitteren Blätter schmecken hervorragend in Salaten.

Kapuzinerkresse

Wie der Name schon verrät ist dies ein scharfes Kraut. Besonders die Blüten sind beliebt zu Salaten  und Gemüse, aber auch als Dekoration ist die Kapuzinerkresse bestens geeignet. Ihre heilsame Wirkung ist in vielen Salben zu finden – bei Schürfwunden, schnitten und Blasen ist die Kapuzinerkresse ein wirksames Wund-Heilmittel. Bei Verdauungsstörungen ist es empfehlenswert diese ein paar Minuten in heissem Wasser ziehen zu lassen und dann als Tee zu trinken.

In den kleinstenDingen zeigt die Naturihre allergrösstenWunder.Carl von Linné

In den kleinsten

Dingen zeigt die Natur

ihre allergrössten

Wunder.

Carl von Linné